Frontstellungen am Karnischen Kamm

Projekt zur Restaurierung exemplarischer Abschnitte der Frontstellungen
des 1. Weltkrieges am Karnischen Kamm mit wissenschaftlicher Dokumentation und touristisch-musealer Präsentation.

Entlang des Karnischen Kamms zieht sich der etwa 30km lange Abschnitt der Tiroler Gebirgsfront von der Kärntner-tirolischen Grenze im Südosten bis zum Hornischeck nahe Sillian im Nordwesten. Von 1915 bis 1917 wurde unter extremen Bedingungen ein weitläufiges System an Schützengräben, Infanteriestellungen, Beobachtungsposten, Geschützstellungen, Feldwachen, Baracken, Seilbahnen, Wegen, usw. eingerichtet. Heute ist ein Großteil der Strukturen witterungsbedingt nur mehr im Ruinenzustand erhalten. Im Rahmen des Projektes soll mit gezielten Maßnahmen das Bewusstsein geschärft wie die Wertschätzung des historisch-kulturellen wie kulturlandschaftlichen Erbes am Karnischen Kamm bewahrt werden.

Über einen Zeitraum von drei Jahren wird nun an verschiedenen Orten am Karnischen Kamm für repräsentative Objekte und Objektgruppen eine exemplarische Konservierung und museale Präsentation begleitet von einer wissenschaftlichen Dokumentation vorgenommen.

Die ausgewählten Objekte werden archäologisch und bauhistorisch erforscht, in Plänen und Bildern dokumentiert, restauriert, konserviert und gesichert sowie Vorschläge für eine museale Präsentation erarbeitet . Um ein möglichst breites Spektrum abzubilden werden Objekte unterschiedlichster Größe, Funktion, Baumaterial und Erhaltungszustand ausgewählt.

Arbeitszeitraum seit 2018
Bearbeitung Sonja Mitterer
ProjektpartnerGemeinde Kartitsch
Österreichisches Bundesheer
BDA Tirol
Talpa GnbR
Franz Brunner u.a.
Universität Innsbruck, Institut für Archäologien
Universität Innsbruck, Institut für Architekturtheorie und Baugeschichte
Vermessung Linsinger